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Serienmörder „weggelobt“? Staatsanwaltschaft klagt fünf Vorgesetzte von Niels Högel wegen Totschlags durch Unterlassen an Bereits 2016 Anklage gegen vier Mitarbeiter des Klinikums Delmenhorst erhoben – Högel wegen 85-fachen Mordes verurteilt – Urteil noch nicht rechtskräfttig, Angeklagter will Revision einlegen

(ah) Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Anklage wegen Totschlags durch Unterlassen gegen fünf Vorgesetzte des ehemaligen Krankenpflegers Niels Högel erhoben. Högel wurde im Juni wegen 85-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, da er Patienten in den Klinken in Oldenburg und Delmenhorst Medikamente verabreichte, die zum Herzstillstand führten, um sie anschließend zu reanimieren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; Högel will Revision einlegen.

Beschuldigt werden nun der damalige Geschäftsführer des Klinikums Oldenburg, eine ehemalige Pflegedirektorin, zwei Chefärzte und ein Stationsleiter. Sie sollen die von Högel ausgehende Gefahr erkannt, aus Sorge um die Reputation der Klinik aber nicht eingeschritten haben. Der Krankenpfleger hätte zudem ein gutes Zeugnis erhalten, um ihn so nach Delmenhorst „wegzuloben“. Drei der Beschuldigten müssen sich daher auch wegen zahlreicher Todesfälle in der dortigen Klinik verantworten.

Gegen vier Mitarbeiter des Klinikums Delmenhorst wurde bereits 2016 Anklage wegen Totschlags durch Unterlassen erhoben. Die Prozesse können jedoch erst beginnen, wenn das Urteil gegen Högel rechtskräftig ist.

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